Annehmen und Akzeptieren, was das Leben so bringt!
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Wachsam Sein
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Der Kampf zwischen Mann und Frau

Bild_UlrikeNeff-PaarimKreis

Der Kampf zwischen Mann und Frau und der Irrtum dahinter !

Ein sehr großes Thema, ich schreibe diese Zeilen als Frau, als Beraterin und vor allem als Mensch der alles erforschen möchte,  der sich mit der Antwort“ das ist halt so“ nicht zufrieden gibt.

Bitte bedenkt, dies ist meine Wahrheit – meine Erkenntnis aus meinem eigenen Weg und aus dem Weg meiner Klienten. Ich möchte dir eine neue Sicht auf dieses Thema geben – in Bezug auf Männer, Beziehungen und das Leben!

Durch die Frauenbewegung, die in den verschiedenen Zeitepochen stattfand, einmal Mitte des 19. und Anfang des 20.Jh und in den 1960 Jahren, sollte der Unterdrückung der Frau Einhalt geboten werden und sie sollte der Frau mehr Rechte und Gleichberechtigung bringen.   Ich glaube, wir sind ein wenig von diesem Weg abgekommen und sind einfach in die Männerrolle geschlüpft.Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes die Kleider ausgezogen und die Hosen angezogen. Wir haben unsere weibliche Seite einfach abgelegt, unterdrückt und weggesperrt. Ja, wir wollen so sein wie Männer – alles alleine schaffen, unabhängig sein, frei sein. Und vor allem wollen wir nicht so leben wie unsere Mütter und Großmütter! Ja, wir wollen die Gleichberechtigung und Wertschätzung! Doch ich frage mich: Wie gehen wir Frauen mit Gleichberechtigung und Wertschätzung um?

Und welchen Preis bezahlen wir dafür?

Single-Leben (Unabhängigkeit), Spagat zwischen Alleinerziehend und Full-time-Job, Einkauf und Haushalt! Wir sind ausgebrannt, gestresst, einsam, leere und frustriert?

Dabei wünschen wir uns alle ein erfülltes, glückliches und friedvolles Leben!

Wir wollen alle eine erfüllte Partnerschaft auf Augenhöhe, Respekt, Wertschätzung, Nähe, Liebe und Geborgenheit und dies am besten noch mit Kindern. Einen Job, der uns erfüllt  – wir uns schon in der Früh darauf freuen in die Arbeit gehen zu dürfen und der ausreichend bezahlt ist damit wir all unsere Träume leben können!

Wir kämpfen gegen unser Gegenüber wer und was auch immer dies ist.

Wir bewerten und verurteilen, unser Gegenüber, uns selbst,  die Situation, das Verhalten, die Wirtschaft, die Politik, das Weltgeschehen.

Wir kontrollieren uns und unser Gegenüber. Es muss alles nach unseren Bedingungen laufen, sonst spielen wir nicht mit. Die Kontrolle geht sogar so weit, dass wir überzeugt sind, dass wenn die Menschen die Dinge nur so täten, wie wir es wollen. Ihnen keine weitere Niederlagen und Verletzungen zustoßen würden. Das ruft bei vielen Menschen Zorn und Groll hervor. Und dies führt schließlich zu Machtkämpfen und letzten Endes wieder zu Verletzungen.

  • Wir kämpfen, weil wir Kontrolle haben wollen
  • Wir kontrollieren, weil wir kein Vertrauen haben
  • Warum haben wir kein Vertrauen? Weil wir verletzt worden sind.
  • Warum wirkt diese alte Verletzung noch? Weil sie immer noch in uns aktiv ist und nicht geheilt ist.

Wann hört dieser Kampf auf?

Wenn wir anfangen, uns unseren alten noch aktiven Verletzungen und Wunden zuzuwenden.  Wenn wir nicht mehr kämpfen und einen Schuldigen im Außen suchen, sondern diesen fürchterlichen Schmerz – diesen Schmerz aus Kindheitstagen  den wir weggesperrt und verdrängt haben, den wir nicht fühlen wollen – annehmen und heilen. Und da kommen unsere Männer wieder ins Spiel.  Sie sind nur unser Spiegel, unsere unbewussten Helfer, die uns zeigen wo wir Frauen  unsere eigenen Verletzungen, Verurteilungen, unsere Minderwertigkeit  und Demütigungen und unsere Opferverhalten  noch leben !!!!!!   Und unsere Verletzungen werden uns von unseren „lieben Helferlein“ solange gezeigt bzw. gespiegelt, bis wir sie in uns heilen.

Ja es liegt in unserer Verantwortung!

Je mehr wir verstehen, annehmen, vergeben und heilen umso stärker wächst unser Gefühl des Friedens und auch die Zuversicht in uns.
Dies befreit unseren Groll, unsere Urteile und unseren Rückzug, die daher rühren, dass wir zum Opfer gemacht wurden. Durch die Heilung unserer alten Verletzungen lassen wir den Versuch los, alles kontrollieren zu wollen, andere Menschen beherrschen zu müssen um uns selbst zu schützen!

Kontrolle ist eine Abwehrstrategie, die den Schmerz in uns eingeschlossen hat. Kontrolle führt jedoch, früher oder später genau das herbei, was wir verhindern wollen, denn Kontrolle führt zum Machtkampf, der den alten Schmerz auslöst.

Ein Kreislauf der immer wieder seine Runden zieht – solange bis wir aufhören zu kämpfen (wir können nur verlieren). Bis wir uns auf uns konzentrieren, heilen und unsere alten Verletzungen und übernommen Konditionierungen und Muster loslassen.

Wir benötigen  unser Gegenüber – denn  wir wollen Nähe, Liebe und Geborgenheit erleben. :):):)

 

Wenn du Begleitung auf deinen Weg benötigst – kontaktiere mich – ich freu mich auf dich!

Ulrike